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Ein Tor fehlt zur Oberliga-Qualifikation

BASSENHEIM. In einer dramatischen Partie trennten sich die weibliche C-Jugend der JSG Welling/Bassenheim und die JSG Trier/Wittlich 19:19-Unentschieden. Während Trier/Wittlich mit dem Unentschieden die Qualifikation zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland auf Grund der besseren Tordifferenz erreichte, werden die Vereinten aus Welling und Bassenheim in der Rheinlandliga an den Start gehen.

Nach der Niederlage in Engers zeigten sich die Einheimischen gut erholt und knüpften an die starken Vorstellungen aus der Vorbereitung an. Fulminant starteten die Mädels vor ausverkauftem Haus in die Partie und zeigten sich dabei vorne wie hinten hellwach.

Vor allem die überragende Abwehrchefin und Kreisläuferin Lia Wunder war immer wieder der „Turm in der Schlacht“. Wie ein „Center“ im Basketball ebnete Sie im Angriff Ihren Mitspielerinnen Freiräume oder schloss selbst nach hervorragenden Anspielen von „Taktgeberin“ Hannah Liesenfeld und „Shooterin“ Leni Schlich wuchtig ab.

Auf der anderen Seite stand sie durch kluges Verschieben oft goldrichtig, dirigierte ihre Nebenleute und blockte zahlreiche Schüsse.

So konnten die JSG-Girls aus einer starken Abwehr heraus, die Torquote der beiden Hauptprotagonistinnen der Gäste gering halten und über 3:0 und 7:3 mit einer souveränen 11:7-Führung in die Halbzeit gehen.
Der Start in Halbzeit zwei verlief ebenfalls vielversprechend und die Welling/Bassenheim-Kombination hatte über 12:7 und 13:8 zweimal die Möglichkeit sogar auf sechs Tore davon zu ziehen – beide Male konnten die Gelegenheiten nicht genutzt werden.
Auf der Gegenseite wurde Trier/Wittlichs Haupttorschützin stärker. Durch mehrere starke Schlagwurf-Treffer aus der zweiten Reihe konnte sie ihre Mannschaft wieder zurück ins Spiel hieven und beim Stande von 13:14 drohte das Spiel sogar vollends zu kippen.

Die Einheimischen kämpften sich mit der Unterstützung des lautstarken Anhangs zurück – und die Partie blieb bis in die Schlusssekunden spannend.
Vorne spielte jetzt Mira Rausch ihre Dynamik im Eins-gegen-Eins aus und war von den Gästen nur noch durch Foulspiel zu bremsen – bei den fälligen Siebenmeter bewies Leni Schlich wie in der gesamten Partie ein „eiskaltes Händchen“ und verwandelte jeden Strafwurf sicher.

Anderthalb Minuten vor dem Ende führten die Einheimischen 19:18, als die Gäste postwendend wieder auf 19:19 ausgleichen konnten. Der letzte Angriff „verpuffte“ leider ohne den benötigten Torerfolg, so dass es beim 19:19-Remis blieb.
Auch wenn es am Ende noch nicht für die Oberliga RPS reichte, so können die Mädels stolz auf Ihre gezeigte Leistung sein. Sowohl beim Trier-Spiel als auch bei den fünf Testspielen gegen die Teams von TuS Königsdorf, Bayer Leverkusen und TSV Bonn aus der Regionalliga Nordrhein bewies die Mannschaft, dass sie auf einem guten Weg ist.

Saisonstart wird am 07.11.2020 sein, der Gegner steht noch nicht fest. Das nächste Spiel wird die C1 voraussichtlich am 18.10. um 13:30 Uhr bei Bayer Leverkusen bestreiten.

Es spielten:
Mona Ihle (Tor), Lia Wunder, Hannah Liesenfeld, Leni Schlich, Mira Rausch, Lukah Braun, Leni Esch, Carolina Fetz, Filippa Lanser, Angelina Rahmig, Meret Schug, Isabelle Mürtz, Rike Dreyer, Mira Dingendorf, Emma Kluwig.

Foto: Anke Bous

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