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FSG kann Derby nicht gewinnen

MOSELWEIß. Auch im siebten Anlauf seit dem Oberligaaufstieg ist es den Handballerinnen der FSG Arzheim/Moselweiß nicht gelungen, das Derby gegen den TV Bassenheim zu gewinnen. Diesmal unterlagen die Gastgeberinnen im Oberliga-Duell mit 28:33 (15:17), obwohl sie in der ersten Hälfte lange Zeit den Ton angegeben hatten.


Sie war auch von der Moselweißerin Sarah Bender (links) nicht zu bremsen: Die Bassenheimerin Angelina Richter (am Ball) erzielte beim 33:28-Sieg der TVB-Frauen über die FSG Arzheim/Moselweiß zehn Tore. Foto: Didi Mühlen

Insbesondere die Anfangsphase gehörte dem Team von Thomas Bach und David Clemens. Von 3:1 ging es über 6:3 bis zum 10:6. Bassenheim hielt zwar dagegen, musste aber bei schrumpfender Distanz (10:8, 13:12) weiterhin einem Rückstand hinter laufen. „Die ersten 20 Minuten waren richtig gut. Dann haben wir leider den Spielfluss verloren“, sagte Bach und musste dann mitansehen, wie Bassenheim allmählich die Kontrolle über den Spielverlauf erlangte.

„Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen. Die Abwehr stand unsicher, und vorne haben wir die gleichen einfachen Fehler gemacht wie im Derby gegen Wittlich“, sagte Bassenheims Trainer Wolfgang Becker, der doppelt reagierte: mit einer Auszeit und einer Veränderung im Tor. Die 17-jährige Marie Lohner, die beim Nachwuchs des TV Arzheim spielt und Doppelspielrecht besitzt, hütete fortan den TVB-Kasten. Das Blatt wendete sich, Bassenheim eroberte sich die Führung und ging mit einem 17:15-Vorprung in die Pause. Bach: „Vorne haben wir viel zu einfach die Bälle verloren und dadurch dumme Gegentore kassiert. In der zweiten Hälfte liefen wir dem Rückstand dauernd hinterher, ließen zu viele Chancen aus und konnten nie aufschließen.“

Beim 18:18 lag die FSG letztmals gleichauf. Dann setzte sich allmählich Bassenheims größere Routine durch. Die Vorentscheidung fiel dann, als sich Bassenheim von 25:22 auf 28:22 absetzte. „Mit der zweiten Halbzeit war ich sehr einverstanden. Wir sind dann immer besser ins Rollen gekommen und haben guten Handball gespielt. Marie im Tor möchte ich etwas hervorheben, sie war ein wenig die Matchwinnerin, weil sie uns Sicherheit verliehen hat“, sagte Becker. Arzheim/Moselweiß kam zwar noch einmal auf zwei Tore heran, nach dem 28:30 besiegelten Christina Henn, Carolin Wambach und Angelina Richter, die Eva Lennartz als sichere Siebenmeterschützin vertrat, jedoch mit drei Toren in Folge die Niederlage der Einheimischen.

Arzheim/Moselweiß: Hayer, Heinz, Werner; Schmidt (7), Schäfer (6), Bach (6/2), Meier (5), H. Kleeschulte (2), Olbrich (2), Bender, S. Kleeschulte, Nuhn, Reurik, Weigand.

Bassenheim: Balmert, Gabriel, Lohner; Richter (10/6), Wambach (7), Eiffler (6), C. Henn (6) , Israel (2), Oster (1), Schmitz (1), Gerlach, S. Henn, Hommen, Lepiors.

Von unserem Mitarbeiter

Harry Traubenkraut

Quelle: Rhein-Zeitung (17.09.2018)
www.rhein-zeitung.de

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