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TS Bendorf und TV Moselweiß jubeln über Siege

In der Handball-Rheinlandliga haben der TV Moselweiß und die TS Bendorf wichtige Erfolge im Kampf um den Klassenverbleib eingefahren; derweil gab’s für den SV Urmitz und den TV Bassenheim Niederlagen.

Turnerschaft Bendorf – HSG Bad Ems/B. 28:22 (10:13)

Die Falken haben die Auswärtsschwäche der HSG genutzt und sich wichtige Punkte Richtung Klassenverbleib gesichert. Danach sah es zur Pause gegen den Favoriten noch nicht aus. Doch die Turnerschaft kam wie aufgedreht aus der Kabine, erzielte vier Tore in Folge und ließ sich auch von der folgenden Auszeit der HSG-Bank nicht mehr stoppen. Nach dem 16:16 zog Bendorf auf 20:16 davon. Der Falken-Flug ließ sich nicht mehr bremsen, stattdessen krallten sich die Gastgeber den unerwarteten Sieg, durch den sie den neunten Platz festigten. TSB-Spieler Lucas Litzmann: „Wir sind heute an unsere Grenze gegangen. Gegen die große individuelle Qualität der HSG haben wir als Mannschaft dagegen gehalten und am Ende verdient gewonnen.“

Bendorf: Hemmerle, Jansen; Hopfner (7/2), Engler (6), Litzmann (6), Becher (3), Kirschhöfer (3), Schmitt (2), Acar (1), Brink, Hofmann, Issa, Kaltenbach, Schlicht.

TV Moselweiß – TV Welling 23:22 (11:9)

Augen zu und durch: Der Moselweißer Nico Meurisch will sich von den Wellingern Jan Schwarz (links) und Lukas Hürter (10) nicht aufhalten lassen. Meurisch warf vier Tore für den TVM. Foto: Wolfgang Heil

Das Schlüsselspiel haben die Gastgeber gewonnen und damit zu Welling (beide 7:25 Punkte) aufgeschlossen. Der TVM schöpft damit neue Hoffnung im Abstiegskampf, bleibt aber wegen des verlorenen Direktvergleichs (23:29 im Hinspiel) Vorletzter. In der umkämpften, spannenden Partie erwischten die Gastgeber einen 3:0-Start, von dem sie bis zum 10:7 (27.) zehrten. Beim 9:10 waren die Gäste erstmals wieder auf ein Tor dran, drängten dann nach Wiederanpfiff auf die Wende, aber das Team von Trainer Andreas Thull hielt zäh gegen und konnte sich stets wieder einen kleinen Vorsprung erarbeiten. So auch nach dem 17:17, als Moselweiß erneut mit zwei Toren antwortete. Ab dann lief es bis in die Schlussphase nach dem gleichen Muster. Welling verkürzte, Moselweiß erhöhte. Mit dem 23:21 von Fabian Weber war dann 26 Sekunden vor Spielende die Entscheidung gefallen. „Das Spiel glänzte nicht mit hoher spielerischer Qualität, sondern war fast ausschließlich vom Kampf geprägt. Die Einstellung hat zu hundert Prozent gestimmt, und wir sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen“, sagte Thull.

Moselweiß: Adams, Pick; Meurisch (4), A. Weber (4), F. Weber (4), Stemann (4/1), Kölsch (3), Tykfer (2), Wahlen (2), Goos, Kaiser, Schlagbauer, Schröder, Zeitz.

HSG Mertesdorf/Ruwertal – SV Urmitz 35:29 (17:11)

Ohne David Mohrs und Fabian Gerlach standen die Vorzeichen bei der heimstarken HSG ungünstig. Bis zum 7:7 machte sich das allerdings nicht bemerkbar. Dass auch Philipp Majewski gesundheitlich angeschlagen ins Spiel ging, war ein weiterer Grund dafür, dass der SVU dann über 7:10 bis zur Pause doch noch deutlich zurückfiel. „Gegen die starke HSG-Abwehr haben wir uns schwer getan, auch weil Alternativen fehlten. Der klare Rückstand war Gift für uns“, sagte SVU-Trainer Zdravko Guduras, dessen Team auch nach der Pause einen 0:5-Lauf hinnehmen musste und frühzeitig geschlagen war. „Anschließend ging es nur noch darum, uns halbwegs achtbar aus der Affäre zu ziehen, das Ergebnis geht so für Mertesdorf in Ordnung“, sagte Guduras.

Urmitz: Kunz, Löcher, Kühnhold; Häring (8), Majewski (6), Pitzen (5/1), Reick (3), Bauer (2), Becker (2), Hoffend (2), Gauss (1), Boos.

TV Bassenheim – HSG Irmenach 24:37 (11:20)

Der schon häufig heftig unter die Räder gekommene Tabellenletzte machte es im Grunde genommen gegen den designierten Rheinlandmeister ganz gut. Bassenheim lag bis zum 8:6 (16.) stets in Front, kassiert dann sechs Tore in Folge und fiel über 8:12 doch noch auf 11:20 zur Pause zurück. Anschließend begrenzten sich beide Teams darauf, die Partie über die Runden zu bringen. „Diesmal bin ich absolut stolz auf die Jungs, sie haben sich nie aufgegeben“, sagte TVB-Trainer Matthias Lorenz.

Bassenheim: Feilen; Bohlander (8/1), Krechel (6), Buch (4), Otto (2), Ihrlich (2/1), Stahl (1), Zerwas (1), Heringer, Weyer. htr

Quelle: Rhein-Zeitung (26.02.2018)
www.rhein-zeitung.de

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