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Sorger sauer über die erste Hälfte

Bassenheim/Moselweiß. Während die Handballerinnen des TV Bassenheim mit einem Sieg aus Budenheim heimkehrten, gab es für die Frauen der FSG Arzheim/Moselweiß im Rheinlandduell der Oberliga bei der HSG Wittlich nichts zu holen.

SF Budenheim – TV Bassenheim 28:33 (16:14)

Weil Bassenheim große Personalprobleme hat, halfen dem Team Rebecca Bell und Tina Ring aus der zweiten Mannschaft. Die TVB-Frauen fanden gut in die Partie und gingen mit 5:4 in Führung. Doch danach kamen die Bassenheimerinnen vor allem in der in der Abwehr häufig einen Schritt zu spät. TVB-Trainer Wolfgang Becker stellte früh um. So steigerten sich die Gäste etwas, doch im Deckungsbereich lief es dennoch nicht rund, im Angriff hingegen lief es besser. Carolin Wambach agierte treffsicher und hielt ihre Mannschaft bei einem 14:16 zur Pause im Spiel.

Auch nach Wiederanpfiff lief Bassenheim noch eine Viertelstunde lang einem Rückstand hinterher, ehe die Wende kam. Garant hierfür war ausgerechnet die Jüngste im Bassenheimer Team, denn die eingewechselte Torfrau Nora Gabriel leitete mit etlichen Paraden die Wende ein. Astrid Israel besorgte in der 45. Minute die erste Bassenheimer Führung seit der Anfangsphase. Im Angriff waren es nun Jana Schubert und Jennifer Eiffler, die immer wieder die Lücken in der Budenheimer Deckung fanden. Bassenheim baute seinen Vorsprung nun weiter aus und siegte am Ende doch noch souverän.

Bassenheim: Balmert, Gabriel, Lohner; Eiffler (11/4), Wambach (9), Schubert (5), Israel (3), Riehl (2), Schmitz (1), S. Henn (1), Bell (1), Ring.

HSG Wittlich – FSG Arzheim/M. 29:22 (17:9)

Nach einer insbesondere vor der Pause äußerst schwachen Leistung war FSG-Trainerin Michelle Sorger äußerst angesäuert, als sie meinte: „Wir haben insgesamt sehr schwach gespielt, vorne wie hinten. Die erste Halbzeit war eine regelrechte Katastrophe. Trotz der 5:1-Abwehr konnten wir die Kreise von Helen Schieke im Wittlicher Rückraum nicht einengen und generell den Spielfluss der Gastgeberinnen nicht unterbinden. Als wir es dann mit einer defensiveren 6:0-Formation versucht haben, gelang es einfach nicht, das gegnerische Spiel über den Kreis in den Griff zu bekommen.“

So fiel Arzheim/Moselweiß nach einem 2:2 schnell auf 2:6 zurück. Von 4:8 ging es dann bis zum 4:11 weiter bergab, auch im Angriff gelang nichts. „Vorne haben wir gespielt, als hätten wir nichts dazu gelernt. Es gab einfach zu viele technische Fehler, und wieder konnten wir keine individuellen, kreativen Akzente setzen. Wir haben höchstens die Hälfte von dem ausprobiert, was wir im Training einstudiert hatten. Ich bin wirklich sehr enttäuscht von unserem Auftritt. Da ist auch die gewonnene zweite Halbzeit diesmal kein Trost,“ meinte Sorger weiter.

Mit ihrer Analyse war auch der weitere Spielverlauf schnell erzählt. Angeführt von Schieke, die am Ende der FSG acht Treffern einschenkte, zog die HSG bis zur Pause auf 17:9 davon. Anschließend bäumten sich die Gäste ein wenig auf, kamen aber maximal auf fünf Tore heran und waren letztlich chancenlos. Harry Traubenkraut

Arzheim/Moselweiß: Hayer, Heinz; Meier (9), Bach (6/3), Bender (3), Olbrich (2), H. Kleeschulte (1), Schäfer (1), S. Kleeschulte, Nuhn, Schmack, Schweitzer.

Quelle: Rhein-Zeitung (25.02.2019)
www.rhein-zeitung.de

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