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Bassenheimer Frauen im Derby obenauf

Bassenheim. In der Handball-Oberliga der Frauen hat der TV Bassenheim das Derby gegen die FSG Arzheim/Moselweiß mit 33:27 (19:10) gewonnen und dabei in der ersten Halbzeit eine dominante Leistung gezeigt. Zwar kamen die Gäste Mitte des zweiten Durchgangs nochmal in Schlagweite, letztlich siegte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Becker aber verdient und konnte sich dadurch in der Tabelle zwei Punkte Vorsprung auf die FSG herausarbeiten.


Die Moselweißerin Annika Bach (rechts) kommt gegen die Bassenheimerin Jana Schubert zu spät – Schubert markierte beim 33:27-Sieg der TVB-Frauen sechs Tore. Foto: Wolfgang Heil

„Unser Plan ist heute in der ersten Halbzeit voll aufgegangen. Wir wollten durch unsere Deckungsarbeit vor allem Anne Schäfer aus dem Spiel nehmen, das hat sehr gut funktioniert“, freute sich Becker über die Leistung seiner Mannschaft, die allerdings erst nach zehn gespielten Minuten so richtig in Fahrt kam. Denn die Anfangsphase gehörte den Kombinierten aus Arzheim und Moselweiß. Die Abwehr der Gäste stand gut, und Corinna Heinz im Tor konnte mehrere Abschlüsse der Gastgeberinnen abfangen. Nach sieben Minuten lag die FSG mit 5:4 in Front – es sollte allerdings die erste und letzte FSG-Führung des Spiels gewesen sein.

Nach 6:6 zieht der TVB davon

Bei 6:6 nach zehn Minuten wurde der TVB konsequenter in seinen Bemühungen, zog schnell auf 9:6 davon, hielt den Vorsprung von drei Toren in der Folge konstant und begann zehn Minuten vor der Halbzeit das Polster auszubauen. Gästetrainerin Michelle Sorger erkannte, dass ihre Mannschaft einige Probleme hatte, und nahm beim Stand von 10:15 bereits ihre zweite Auszeit (20. Minute). Vor allem zahlreiche leichtfertige Ballverluste in der Offensive und daraus resultierende Gegentore durch Gegenstöße und die Tatsache, dass die FSG mehr als zehn Minuten lang kein Tor erzielte, waren der Grund für den deutlichen 10:19-Halbzeitrückstand der FSG.

„Wir haben vorne einige freie Würfe nicht genutzt, die Abpraller sind immer wieder bei Bassenheim gelandet, und dann haben wir uns überrennen lassen“, analysierte Sorger die erste Halbzeit ihrer Mannschaft, sah den zweiten Durchgang aber positiver: „Nach der Pause haben wir es besser gemacht. Die Einstellung meiner Mannschaft hat gestimmt, der Kampfgeist war zurück und wir haben das, was wir uns vorgenommen hatten, besser umgesetzt.“

Tatsächlich wurde es in der zweiten Halbzeit spannender. Zunächst verlief die Partie auf Augenhöhe, der Vorsprung der Gastgeberinnen pendelte konstant zwischen acht und zehn Toren. Beim Stand von 28:18 (42.) kam dann aber ein Bruch ins Bassenheimer Spiel, der Trainer Becker gar nicht gefiel: „Wir haben Mitte der zweiten Halbzeit unser Konzept verloren und den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen. In der Offensive waren wir oft zu konfus und haben unsere Angriffe nicht in Ruhe ausgespielt, dadurch kam die FSG noch einmal heran.“

Aufholjagd kommt zu spät

Über 28:22 (45.) schafften es die Arzheim/Moselweißerinnen zwölf Minuten vor dem Ende, den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen (28:24). Es war noch genug Zeit auf der Uhr, und die Gäste hatten Lunte gerochen. Becker steuerte aber mit einer Auszeit dagegen und nahm der FSG damit den Wind aus den Segeln. Seine Mannschaft reagierte und zog das Tempo wieder an. Spätestens beim 30:24 (51.) war das Spiel dann endgültig gelaufen und Bassenheim konnte einen verdienten 33:27-Derbysieg feiern.

Bassenheim: Balmert, Gabriel, Lohner; Hommen (5/1), C. Henn (5), Schubert (6), Wambach (3), Eiffler (3), Schmitz (2), Lennartz (6/2), S. Henn (1), Israel (1), Rötsch (1), Riehl.

Arzheim/Moselweiß: Hayer, Heinz, Werner; Meier (10/2), Schäfer (2), Olbrich (7), Bach (6/1), Weigand (1), Bender, Schmack, Becker (1), H. Kleeschulte, Nuhn.

Von unserer Mitarbeiterin

Sabrina Kreuter

Quelle: Rhein-Zeitung (10.02.2019)
www.rhein-zeitung.de

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