Aufholjagd der FSG Arzheim/Moselweiß wird nicht belohnt

Ein erfolgloses Wochenende haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Bassenheim und der FSG Arzheim/Moselweiß hinter sich – beide Klubs verloren ihre Spiele.

VTV Mundenheim. TV Bassenheim 27:22 (12:11)

Annika Bach (am Ball) von der FSG Arzheim/Moselweiß konnte sich noch so sehr bemühen, gegen die HSG Hunsrück mussten sich die Oberliga-Handballerinnen der FSG mit 21:22 geschlagen geben. Foto: Wolfgang Heil

Mundenheim ist weiterhin kein gutes Pflaster für den TV Bassenheim. Mit der Niederlage ist dem Team von Trainer Hansi Schmitt die Revanche für die bittere Niederlage zum Ende der vergangenen Saison, mit der Bassenheim den Oberligatitel verpasste, nicht gelungen. Anfangs lief es gut für den TVB und die Gäste gingen in Führung, die bis zur 21. Minute (9:7) hielt. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Probleme in der Bassenheimer Defensive aber immer größer. „Unsere Deckung kam immer einen Schritt zu spät, dadurch kassierten wir viele vermeidbare Tore“, sagte Schmitt. Mundenheim holte sich bis zur Pausensirene die Führung.

In der entscheidenden Phase zwischen der 40. und 50. Spielminute zog Mundenheim von 18:17 auf 24:19 davon. Bassenheim konnte dann auch in offener Manndeckung keine Wende mehr herbeiführen. „Heute haben wir das Spiel in der Abwehr verloren. Im Angriff machten sich dann die fehlenden Alternativen bemerkbar. Mit Ausnahme von Ellen Schmitz und Nicole Hommen, die beide ein gutes Spiel machten, hat keine meiner Spielerinnen Normalform erreicht“, lautete Schmitts Fazit.

Bassenheim: Balmert, M. Schmitt, Wambach (4), Schmitz (4), Hommen (4/1), Richter (4/2), J. Schubert (3/1), S. Henn (2), C. Henn (1), Israel, Kläser, N. Schmitt.

FSG Arzheim/Moselweiß – HSG Hunsrück 21:22 (8:11)

Eine Aufholjagd der Gastgeberinnen, die nach 39 Minuten 9:15 zurücklagen, blieb ungekrönt. Und das, obwohl sich die FSG über 13:16 wieder auf 18:18 herankämpfen konnte. Arzheim/Moselweiß hatte mit Annika Bachs Ausgleichstreffer in eine Partie zurückgefunden, die den Einheimischen nach 17 Minuten (5:6) vorübergehend aus den Händen geglitten war.

Ab dem 18:18 lief die Schlussphase dann nach dem stets gleichen Muster. Die Gäste vom Hunsrück legten ein Tor vor, die FSG-Frauen glichen aus. So konnten die Gastgeberinnen auch nach dem 21:22 von Lilly Suelze, der erfolgreichsten HSG-Werferin, bei noch 54 Sekunden Restspielzeit auf das zweite Remis im zweiten Saisonspiel hoffen. Trainer Thomas Bach ärgerte sich ein wenig: „Wir haben uns gegen eine Mannschaft, die ich am Ende in der Oberligaspitze sehe, so gut zurückgekämpft. Am Ende wäre ein erneutes Unentschieden sicherlich gerechtfertigt gewesen. Wir konnten dann immer wieder die Führung von Hunsrück ausgleichen, aber in den letzten Sekunden fehlte dann das Quäntchen Glück zum Ausgleich.“ htr

Arzheim/Moselweiß: Heinz, Werner; Bach (6/3), Müller (5), Sorger (4), Meier (3/1), H. Kleeschulte (2), Bender (1), Becker, S. Kleeschulte, Nuhn, Schmack, Schmidt und Weigand.

Quelle: Rhein-Zeitung (11.09.2017)
www.rhein-zeitung.de

12.09.2017
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